Dieses auch Durumweizen genannte Getreide kommt aufgrund seines hohen Glutengehaltes überwiegend bei der Herstellung von Nudeln, Couscous und Bulgur zum Einsatz. Er wird als Sommergetreide angebaut. Anbaugebiete in Europa sind zwar auch Deutschland, eher aber südliche Länder wie Italien oder Griechenland.
Hartweizen enthält Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium, Calcium, Zink, Eisen, Phosphor und Kalium sowie Vitamine (C, A, B1, B6) und Folsäure.
Unser Hartweizen kommt aus Italien. Aufgrund des hohen Proteingehalts werden daraus hergestellte Teige besonders elastisch. Auch zum Brotbacken eignet sich Hartweizenmehl wunderbar.
Mehle und Teige sind nicht zum Rohverzehr bestimmt und
müssen stets gut durcherhitzt werden.
Probieren Sie doch einmal unser Sommerbrot-Rezept mit unserem Bio Hartweizenmehl aus.
Häufige Fragen zum Bio Hartweizenmehl
Was ist der Unterschied zwischen Hartweizenmehl und Semola?
Beide werden aus derselben Getreidesorte gewonnen – aus Hartweizen (Durum). Der Unterschied liegt nicht im Getreide, sondern im Mahlgrad, im Mineralstoffgehalt und in den daraus resultierenden Backeigenschaften. Unser Hartweizenmehl enthält mehr Randschichten des Korns, ist dadurch mineralstoffreicher, etwas dunkler und geschmacklich kräftiger. Semola ist demgegenüber feiner vermahlen und heller.
Wofür eignet sich das Bio Hartweizenmehl am besten?
Durch den höheren Anteil an Randschichten ist es aromatischer und kräftiger im Geschmack und eignet sich dadurch besonders gut zum Brotbacken – vor allem für rustikale Brote oder Mischbrote mit stabiler Teigstruktur. Dank des hohen Proteingehalts werden die Teige zudem besonders elastisch. Es lässt sich aber ebenso vielseitig für Nudeln, Pizza, Gnocchi und Knödel verwenden.
Mit welcher Mehltype ist Hartweizenmehl vergleichbar?
Vom Mineralstoffgehalt her ist unser Hartweizenmehl in etwa mit einem Weizenmehl Typ 1050 vergleichbar. Das erklärt die dunklere Farbe und das vollere Aroma im Vergleich zur helleren Semola.
Wann nehme ich Hartweizenmehl und wann Semola?
Als Faustregel: Hartweizenmehl ist kräftiger und besonders gut für Brot geeignet, Semola ist feiner und ideal für Nudeln und Pizza. Für rustikale, aromatische Backwaren greifen Sie also zum Hartweizenmehl; geht es um elastische Pastateige mit feinem Biss, ist Semola die bessere Wahl.
Woher stammt der Hartweizen?
Hartweizen (auch Durumweizen genannt) wird als Sommergetreide bevorzugt in südlichen Ländern angebaut. Unser Hartweizen kommt aus Italien.
Eine ausführliche Gegenüberstellung von Hartweizenmehl und Semola – inklusive Backeigenschaften und Anwendungsempfehlungen – finden Sie in unserem Beitrag Was ist der Unterschied zwischen Hartweizenmehl und Semola?